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Artigos

Bd. 9 Nr. 2 (2021)

“Ele escreveu enquanto o sol deslizava no mar e enquanto o ar se enchia de escuridão”: escrita, morte e sobrevivência em “Resposta à abadessa”

  • Carla Luciane Klos Schöninger
Eingereicht
Januar 28, 2023
Veröffentlicht
2023-03-19

Abstract

Diese Studie analysiert das Kapitel „Antwort an die Äbtissin“ aus dem Roman Ruhm: ein Roman in neun Geschichten, von Daniel Kehlmann. Miguel Auristos Blancos ist ein Charakter/Schriftsteller, der für seine Werke bekannt ist, deren Hauptansatz die Spiritualität ist. Täglich beantwortet er Briefe seiner Leser, die Tipps, Anregungen und Ratschläge erwarten. Er widmete diesen Tag der Äbtissin, während die Sonne über dem Meer schien und die Luft langsam mit Dunkelheit füllte. Blancos ist mit die Antwort unangenehm, weil sie ihn dazu bringt, über seine eigenen Texte und Überzeugungen nachzudenken. Seine Gedanken führen ihn dazu, Selbstmord als Lösung für seine inneren Konflikte in Betracht zu ziehen. Diese bibliografische Recherche berücksichtigt andere Schriftsteller, die in ihren Texten über den Tod nachdenken, wie Michel de Montaigne, andere das sich aufgrund von Unglück, Angst und Melancholie entschied, den Tod vorwegzunehmen, wie Stefan Zweig und Virginia Woolf, die inspiriert haben könnten die Charakterbildung dieses Kapitels. Andererseits hebt der Philologe Ottmar Ette einige Schriftsteller hervor, die im Angesicht des Todes schrieben, aber das Überleben suchten, wie Werner Krauss und Hannah Arendt. In beiden Situationen: Suche nach Überleben oder Hingabe an den Tod; Angst, Qual und Leiden verwüsten, und in beiden Fällen ist das idealisierte Ziel die reinste Freiheit, und geschriebene Literatur ist ein Weg, um das Überleben zu sichern.

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